Direkteinspritzer

Bei den direkt einspritzenden Motoren bildet sich das Gemisch im Brennraum und nicht im Saugrohr. Damit lässt sich der Treibstoff exakter dosieren, der Verbrauch sinkt. Oftmals erfolgt im Brennraum noch eine sogenannte Schichtladung, was heißt, dass sich rund um die Zündkerze ein zündfähiges Gemisch bildet, in weiterem Abstand zur Zündkerze nimmt die Zündfähigkeit ab. Erst durch die Entzündung des Gemisches im Bereich der Zündkerze wird auch das restliche Gemisch im Brennraum gezündet. Solche eine Gemischbildung im Brennraum ist mit Autogas derzeit noch nicht ausreichend erprobt, obwohl es von einigen Anbietern bereits auf den Markt gebracht wurde. Die Marktführer der Branche, Landirenzo und BRC, bevorzugen derzeit noch die äußere Gemischbildung für die Verwendung von LPG. Erste Direkteinspritzer können umgerüstet werden, allerdings nur mit Anlagen, die nach ECE 67.01 homologiert sind. Die Hersteller arbeiten aber an entsprechenden Lösungen.

DIN EN 589

Diese Norm spezifiziert die Eigenschaften von Autogas europaweit und sorgt dafür, dass die Fahrzeuge überall qualitativ hochwertiges Gas bekommen, das sich zur Verbrennung in Ottomotoren eignet.