Subaru: Allrad-Power und Autogas
Winterzeit ist Allradzeit. Vor allem im Gebirge und ländlichen Regionen der Schweiz, in denen die Streudienste nicht immer präsent sind, helfen selbst die besten Winterreifen nicht weiter. Doch wer an Allrad-Antrieb und Autogas denkt, kommt sofort auf Subaru. Der Pionier in Sachen LPG in Deutschland ist bekannt für solide, wertbeständige Fahrzeuge, die nicht immer den neuesten automobilen Designtrends folgen, dafür sich aber im zeitlosen Outfit präsentieren. Bestes Beispiel dafür ist der Subaru Outback: Mit seinem Erscheinen auf dem amerikanischen Markt kreierte er im Jahre 1995 die neue Fahrzeuggattung „Sport Utility Wagon“.
Mit der Vorstellung der 4. Generation, die jüngst auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde, hat Subaru die traditionellen „Cross-over-Vorzüge“ in Richtung Komfort, Zuverlässigkeit und Umweltfreundlichkeit weiter entwickelt. Dazu wurden das Design, das Gesamtpaket und die Motoren überarbeitet.
Leider gibt es den 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor derzeit nur als Benzin- und Dieselvariante, doch die LPG-Version wird folgen. Sparfüchse, die auf ausgereifte Autogas-Technologie setzen, können deshalb derzeit Schnäppchen machen: Das Vorgängermodell des Outback mit der zuverlässigen Teleflex-Autogasanlage, speziell abgestimmt auf den Allrad-SUV, findet man bei den Subaru-Händlern als Neu- und Gebrauchtwagen jetzt zu besonders günstigen Preisen.
Im Test machte der Outback eine gute Figur, besonders in den Wintermonaten zeigte sich der Allradantrieb von seiner besten Seite. Zwar muss man, wenn man auf die bewährte Subaru-Technik setzt, ein paar Abstriche hinsichtlich des Verbrauchs machen, da Vierrad-Antrieb halt auch Mehrgewicht bedeutet, doch das nimmt man auf vereistem, rutschigen Terrain gern in Kauf, zumal der Outback auch in der LPG-Version einen kleinen Abstecher in das Gelände durchaus erlaubt.
Mit einem Kraftstoff-Verbrauch von gut 12 Litern Autogas auf 100 Kilometer liegt der Subaru noch gut im Rennen, vor allem, wenn man bedenkt, es sich um ein Allrad-Fahrzeug mit 2,5-Litern Hubraum und 173 PS (127 kW) handelt, das seinen Eigner äußerst komfortabel von A nach B chauffiert.
Neben der zeitlosen Form überzeugt der Outback, der durchaus auch für die City geeignet ist, seine Insassen mit einer komfortablen Fortbewegung. Das LPG-betriebene Fahrzeug strahlt Ruhe und Gelassenheit an die Insassen aus und hält selbst im Geländeeinsatz gröbste Stöße von ihnen fern. Dabei ist, nicht zuletzt aufgrund des hohen Eigengewichts, für die schnelle Kurvenhatz eher ungeeignet, zumal das Fahrwerk seine Arbeit so gründlich erledigt, das der Fahrer nur selten über die genaue Straßenbeschaffenheit informiert ist.
Auch wenn derzeit die Autogas-Version noch auf sich warten lässt und man bei Subaru zunächst den neuen Boxer-Diesel als Aggregat für den Outback bevorzugt, kann man den Benziner noch vor der Auslieferung nachrüsten lassen. Aber spätestens nach der nächsten Benzinpreiserhöhung, die schon prophezeit wird, dürfte die Autogas-Version wieder von der Friedberger Subaruzentrale gefördert werden. Bis dahin gilt aber für Eingeweihte der Tipp, einmal nach dem Vorgänger Ausschau zu halten.


