In einer im Jahr 2008 veröffentlichten Studie des ADAC zum Thema Autogas gaben 98 % der Nutzer des Alternativkraftstoffs an, sie würden auch ihr nächstes Fahrzeug wieder mit einer Autogasanlage ausrüsten. Das ist ein klares Bekenntnis für den Kraftstoff, der preiswerte, umweltverträgliche Mobilität sichert. Die Aussage macht aber auch deutlich, dass man nur dann zum „Überzeugungstäter“ in Sachen LPG wird, wenn man die Vorteile in der Praxis einmal kennengelernt hat. Auch wenn man in letzter Zeit immer mehr Vertreter des weiblichen Geschlechts an den LPG-Zapfsäulen sieht, ist gerade bei den Frauen immer noch eine gewisse Skepsis weit verbreitet. Unbegründet, wie man sieht, denn unsere Testperson Andrea, der wir nur einmal den Tankvorgang erklärt haben, kam auf Anhieb damit zurecht, das vermeintlich stärkere Geschlecht musste nicht einmal unterstützend eingreifen. Und nachdem der Gastank voll war, stand für Andrea fest: „Das sieht nur anders aus. Aber in Wirklichkeit ist es ganz einfach und viel sauberer als Benzin oder Diesel. Wenn Sie wüssten, wie oft ich mir schon bei meinem alten Diesel die Kleidung ruiniert habe – und dann erst der Gestank an den Händen …“

Beim Bezahlen kam dann das zweite Aha-Erlebnis: „Das ist ja wirklich viel preiswerter, da bliebe ja noch einiges für mein neues Outfit übrig.“ Auch wenn das Sparpotenzial auf diese Art prompt verpufft wäre – für Andrea stand fest: „Mein nächster bekommt auch so eine coole Gasanlage.“  

Um Tanknovizen in Sachen Gas die Scheu vor der Zapfsäule zu nehmen, haben wir hier noch einmal den Tankvorgang in Bildern dargestellt. Der Hyundai i30 mit einer Lovato-Gasanlage des Ilsfelder Generalimporteurs ecoengines, der hier betankt wird, gehört zu den sparsamen Vertretern des Genres.

 

Lösen des Verschlusses des Füllstutzens

Der Tankanschluss für den Gastank ist bei der überwiegenden Zahl der Fahrzeuge direkt neben dem Einfüllstutzen für Benzin untergebracht. Ein leichtgängiger Verschluss schützt den Einlass vor Verschmutzung und muss gelöst werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tankadapter ansetzen

Der mitgeführte Tankadapter, der sich meist im Kofferraum befindet, stellt die Verbindung zwischen Zapfpistole und Tankanschluss her. Dank Normung des Einfüllstutzens können verschiedene Adapter verwandt werden, um auch im Ausland den günstigen Kraftstoff tanken zu können. 

 

 

 

 

 

 

 

Tankadapter festschrauben

Der Tankadapter wird auf den Anschluss geschraubt. Das geht leicht und ist so einfach, dass Andrea noch nicht einmal Angst um ihre frisch manikürten Fingernägel haben musste.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zapfpistole abnehmen

Wie beim Tanken von Benzin nimmt man jetzt einfach die Zapfpistole ab. Sie lässt sich passgenau mit dem Adapter verbinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob AMCE oder Dish - es ist einfach

Die Zapfpistolen verfügen entweder über einen Anschluss zum Schrauben oder zum Stecken. Beide lassen sich gleichermaßen einfach mit dem Tankadapter verbinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Saubere Sache

Fast geschafft. Andrea verbindet die Zapfpistole mit dem Tankadapter und muss sich um ihre Kleidung nicht sorgen, denn Gas tanken ist nicht nur kinderleicht, sondern eine saubere Sache.

 

 

 

 

Gas strömt in den Tank

Jetzt nur noch den Tankknopf an der Zapfsäule drücken und während des Tankvorgangs auch gedrückt halten und schon wird das preiswerte, umweltfreundliche Autogas in den Tank gepumpt. Wenn er voll ist, beendet der sogenannte Füllstopp den Tankvorgang automatisch. Man kann natürlich auch jederzeit vorher den Tankvorgang beenden, indem man den Knopf loslässt.

 

 

Zapfpistole arbeitet selbsttätig

Die Zapfpistole ist während des Tankvorgangs auf dem Adapter arretiert und muss nicht berührt werden.

 

 

 

 

Fertig gespart

Und zum guten Schluss: Die Freude über sauberes Tanken und günstige Preise ist Andrea ins Gesicht geschrieben. Oder ist es die Vorfreude auf das nächste Shopping, das dank Autogas wohl etwas üppiger ausfallen dürfte?